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Asslar aktuell (2020)

Fundort Bechlingen

Illegale Entsorgung von Grünschnitt in Bechlingen und Klein-Altenstädten

Bei Ermittlungen zu bekannten Ablagerungen illegal entsorgten Mülls durch das städtische Ordnungsamt, wurden zwei neue Stellen entdeckt, an denen Grünschnitt ordnungswidrig abgeladen wurde.

Auf einer Wiese in der Nähe des neuen Hochbehältersin Bechlingen, in unmittelbarer Nähe eines Feldweges, haben sich Unbekannte größerer Mengen Rückschnitts von (Obst-)Bäumen entledigt. Außerdem wurden in der Gemarkung Klein-Altenstädten, zwischen dem Friedhof Klein-Altenstädten und Berghausen, kurz vor der Hochspannungsleitung, an einem Waldweg fünf bis zehn Thujas gefunden.

 

Die Entsorgung jeglichen Mülls außerhalb der dafür vorgesehenen Deponie, stellt einen Bußgeldtatbestand dar, der mit einer nicht unempfindlichen Geldbuße geahndet werden kann.

 

Wir möchten alle Mitbürger nochmals bitten, Müll, Unrat und Schrott nicht in Feld, Wald und Flur abzuladen, sondern ordnungsgemäß zu entsorgen.

Informationen zur sachgerechten Beseitigung von Abfällen sind auf der Website der Abfallwirtschaft Lahn-Dill www.awld.de zu finden oder bei deren telefonischen Abfallberatung unter Rufnummer 06441 407-1800.

Wer Hinweise zu den vorstehenden illegalen Müllablagerungen geben kann, wird gebeten, sich mit dem Ordnungsamt der Stadt Aßlar unter den Rufnummer 06441 803-52 oder –15 in Verbindung zu setzen.

Durch Ihre aktive Mithilfe können Sie nicht nur uns unterstützen, sondern tragen auch zu einer sauberen Umwelt bei, von der wir alle profitieren.

 

(Durch das anklicken des Bildes gelangen Sie zur Fotogalerie).


Trockene Sommer sorgen für abgestorbene Bäume

Die vergangenen trockenen Sommer wirken sich weiter auf den Gesundheitszustand der Bäume in und um Aßlar aus. Viele Bäume waren einem hohen Trockenstress ausgesetzt, von dem sie sich nicht vollständig erholen konnten. Dies bietet Angriffsraum für Sekundärschädlinge (bspw. Insekten und Pilze), die die geschwächten Bäume befallen und letztendlich zum Absterben führen.

Um die Verkehrssicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin gewährleisten zu können, wurden in der Kernstadt Aßlar sowie in den Ortsteilen Berghausen und Werdorf abgestorbene Bäume durch den städtischen Betriebshof gefällt. Eine entsprechende Nachpflanzung zur Erhaltung des Grünbestandes ist für diesen Herbst vorgesehen.


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der "Seniorenpost Aßlar".

Die Jubiläumsausgabe 100 (Juli/August 2020) der "Seniorenpost Aßlar" ist da. - Auch digital.
Stöbern Sie online in unserem beliebten Seniorenmagazin. Es erwarten Sie wieder viele interessante Themen, Beiträge unserer Leserinnen und Leser und weitere spannende und informative Inhalte.


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Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners und seine Bekämpfung im Stadtgebiet Aßlar

Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners und seine Bekämpfung im Stadtgebiet Aßlar

Der Eichenprozessionsspinner, kurz EPS, ist eine Schmetterlingsart. Durch ansteigende Temperaturen breitet sie sich seit einigen Jahren auch in Deutschland aus.
Die feinen Raupenhärchen, die die Larven dieser Tiere ab ihrem dritten Entwicklungsstadium tragen, brechen leicht ab, verteilen sich unter den richtigen Bedingungen über weite Strecken mit dem Wind und sind für Menschen gesundheitsschädlich. In Einzelfällen kann es sogar zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

Auch in Aßlar wurde der EPS entdeckt. Seit zwei Jahren wird er aktiv in Wohngebieten und auf den Wanderwegen im Stadtwald bekämpft.

Durch Starkregen wurden in den vergangenen Wochen einzelne Nester des EPS aus den Eichen gespült. Auf den Wanderwegen im städtischen Forst wurden sie entfernt, aber in den Waldbeständen liegen höchstwahrscheinlich noch Exemplare am Boden.

Bleiben Sie bei Betreten des Waldes daher in jedem Fall auf den Wanderwegen und achten Sie darauf, nicht mit Raupen oder Nestern in Berührung zu kommen.

Weitere Verhaltenstipps gibt das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises:

  • Sollte es doch zu einem Kontakt kommen und dieser schwere allergische Reaktionen mit Asthma und Atemnot auslösen, sollte sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden!
  • Bereiche mit der Beschilderungen „Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner“ sollten gemieden werden
  • Windverhältnisse sollten beachtet werden, da die Brennhaare weiter getragen werden können
  • Wer mit den Härchen in Kontakt kommt und Symptome entwickelt, sollte zum Arzt gehen und ihm mitteilen, dass wahrscheinlich Kontakt mit den Haaren des EPS bestand
  • Auch unterhalb von befallenen Bäumen können am Boden liegende Brennhaare der Raupe noch jahrelang gesundheitliche Probleme auslösen
  • Bei starkem Juckreiz kann Kratzen die Gifthaare nur tiefer in die Haut treiben
  • Duschen und Haare waschen, kaltes Wasser lindert Juckreiz
  • Bei Augenkontakt mit viel Wasser spülen
  • Kontaminierte Kleidung schnell wechseln und bei mindestens 60°C waschen

Haustiere als Überträger

Auch Wild- und Haustiere reagieren auf die Gifthärchen. Es ist ebenfalls möglich, dass Haare auf dem Tierfell haften bleiben und so an den Menschen weiter gegeben werden. Das Kreis-Veterinäramt empfiehlt, Haustiere – insbesondere Hunde nach dem Spaziergang – gut auszubürsten, um die potentielle Gefahr durch die Raupenhaare weitestgehend einzudämmen. Durch das eigene Fell ist die Haut der Hunde geschützt vor der Raupe. Wenn doch Symptome (Juckreiz) an empfindlichen Stellen, wie zum Beispiel der Nase, auftreten, sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Katzen, die Freigang haben, sollten ebenfalls gut ausgebürstet und auf Symptome hin beobachtet werden.


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Stellenausschreibung

Bei der Stadt Aßlar ist ab sofort die unbefristete Vollzeitstelle des Leiters (m/w/d) des Betriebshofs neu zu besetzen.

Die vollständige Stellenausschreibung lesen Sie hier.


Wichtiger Hinweis der Stadtwerke Aßlar

Werden Wasserleitungen längere Zeit nicht benutzt können dort Bakterien, zum Beispiel Legionellen, wachsen und die Gesundheit von Menschen stark gefährden.

Durch die „Corona-Pandemie“ sind bzw. waren derzeit viele Geschäfte, Unternehmen und öffentliche Gebäude geschlossen. Hier wurde kein oder nur sehr wenig Wasser entnommen. Dies erhöht die Gefahr einer Verkeimung der Hausinstallation. Die in den nächsten Wochen steigenden Außentemperaturen werden dies weiter begünstigen.

Wir empfehlen Ihnen, mindestens alle drei Tage Wasser aus den Leitungen zu entnehmen und somit einen Austausch herbeizuführen. Dadurch wird eine Stagnation des Wassers in den Rohren verhindert.

Sollte dies nicht möglich sein, sollten die Leitungen bei Wiederinbetriebnahme einige Minuten gründlich durchgespült werden.

Ausführliche Informationen zu Trinkwasser-Installationen bei nicht genutzten Gebäuden finden Sie auch unter dem vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) bereitgestellten Dokument.


DVGW Hinweis

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) informiert:

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill rechnet mit einem verstärkten Aufkommen an Abfällen, die mit Coronaviren kontaminiert sind oder sein könnten. Außer in den Einrichtungen des Gesundheitsdienstes fallen diese in allen Haushalten an, in denen Infizierte in häuslicher Quarantäne leben. Hier kommt den Bürgern eine wichtige Rolle zu. Auf Empfehlung der hessischen Landesregierung sind in Quarantäne-Haushalten folgende Regeln einzuhalten:

  • Sämtliche Rest- und Bioabfälle, die kontaminiert sein könnten, sollten in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und dann über die Restabfalltonne entsorgt werden. Die Abfallsäcke sollten fest verknotet oder zugebunden werden. Bitte keine losen Taschentücher oder ähnliches in die Restabfalltonne werfen.
  • Bei der Getrenntsammlung von Altpapier und Leichtverpackungen (Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass möglichst drei Tage vor dem Abholtermin keine weiteren Abfälle eingefüllt werden. An diesen könnten noch Viren anhaften.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Auch eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

„Es ist jetzt wichtig, dass die Mitarbeiter der Abfallentsorgungseinrichtungen sowie das Personal der Abfallsammelfahrzeuge einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden“, erklärt der 1. Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Lahn-Dill, Frank Dworaczek. Denn in Zeiten von Corona ist eine geordnete Abfallentsorgung insbesondere aus hygienischen, derzeit gar seuchenhygienischen Gründen ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren der Infrastruktur.

Mehr Informationen zur Abfallentsorgung im Lahn-Dill-Kreis gibt es unter www.awld.de.