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Asslar aktuell (2020)

Die Kunst- und Hobbyausstellung in der Stadthalle Aßlar

Für das Wochenende 31. Oktober und 1. November 2020 war sie vorgesehen, die Kunst- und Hobbyausstellung in der Stadthalle Aßlar.

Wegen der Corona-Pandemie und der mit ihr verbundenen Hygiene-Maßnahmen, muss die Veranstaltung in diesem Jahr jedoch ausfallen.


Stellenausschreibung

Im Bauamt der Stadt Aßlar ist ab sofort die unbefristete Vollzeitstelle eines Sachbearbeiters (m/w/d) im Gebäudemanagement neu zu besetzen.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Stellenausschreibung.


Stellenausschreibung

Am Betriebshof der Stadt Aßlar ist ab sofort die unbefristete Teilzeit- / Vollzeitstelle eines Sachbearbeiters (m/w/d) neu zu besetzen

Hier gelangen Sie zur vollständigen Stellenbeschreibung.


Stellenausschreibung

In der Laguna Aßlar ist ab sofort die unbefristete Teilzeitstelle eines Sachbearbeiters (m/w/d) in der Verwaltung der Mittelhessentherme neu zu besetzen.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Stellenbeschreibung.


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der "Seniorenpost Aßlar"

Die Ausgabe 101 (September/Oktober 2020) der "Seniorenpost Aßlar" ist da. - Auch digital.
Stöbern Sie online in unserem beliebten Seniorenmagazin. Es erwarten Sie wieder viele interessante Themen, Beiträge unserer Leserinnen und Leser und weitere spannende und informative Inhalte.


Nr. 101 (September/Oktober 2020)

Die Stadtwerke Aßlar informieren über die Rückstausicherung

Die Kanalisation der Stadtwerke Aßlar kann leider nicht dafür ausgelegt werden, bei Starkregenereignissen sämtliches Niederschlagswasser mit aufzunehmen.

So kann es vereinzelt vorkommen, dass sich bei Starkregenereignissen Abwasser anstaut und Keller und andere tiefliegenden Räume überflutet werden.

Aus diesem Grund schreibt die Entwässerungssatzung der Stadt Aßlar in Verbindung mit der DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke) vor, dass jeder Grundstückseigentümer sich in eigener Verantwortung vor Rückstau aus dem Kanalsystem zu sichern hat. Rückstauebene ist die jeweilige Straßenhöhe an der Anschlussstelle. Das bedeutet, dass Wasser sich im öffentlichen Kanal bis zu der Straßenhöhe eingestauen kann.

Die tiefliegenden Ablaufstellen, vor allem im Keller, sind mit Rückstauvorrichtungen zu versehen.

Die Schutzeinrichtungen sind regelmäßig zu warten und entsprechend dem jeweiligen Stand der Technik nachzurüsten.

Diese Information kann nur der allgemeinen Erläuterung zum Schutz vor Kellerüberflutungen dienen.

Die in der Praxis vorkommenden Probleme müssen im Einzelfall gelöst werden. Lassen Sie sich von einem Fachmann, Installateur oder Architekten beraten. Auskunft erteilen selbstverständlich auch die Stadtwerke Aßlar per E-Mail über stadtwerke@asslar.de oder telefonisch unter 06441 803-47.


Zapfenernte in Aßlar

Aßlarer Zapfen sorgen für neue Waldgeneration

Tonnenweise Zapfen wurden innerhalb weniger Tage im Aßlarer Wald geerntet. Die daraus gewonnen Samen sollen für eine neue Waldgeneration sorgen, die dem veränderten Klima trotzen kann. Die Trockenheit der vergangenen Sommer haben dem heimischen Wald zugesetzt und die Bäume für Parasiten und Krankheiten anfällig gemacht. Die nun anstehende Suche nach umweltbeständigen Bäumen ist langwierig und mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

Waldbestand leidet unter verändertem Klima

Trockenstress, Parasiten und Krankheiten haben der deutschen Waldlandschaft schwer geschadet. Die Folgen sind bereits jetzt zu erkennen und malen für die Zukunft ein noch düsteres Bild. Umso wichtiger ist es, stabile Baumarten zu finden, die mit der Klimaveränderung zurechtkommen. Ein möglicher Kandidat hierfür ist die Küstentanne, die im Aßlarer Wald zu finden ist. Seit 2015 handelt es sich dabei um einen zertifizierten Bestand, dessen Samen nach dem Forstvermehrungsgutgesetz zur Wiederaufforstung genutzt werden können.

Aufwändige Handarbeit in luftiger Höhe

Für die in Aßlar stehenden Küstentannen ist es die erste Ernte. Speziell ausgebildete Kletterer bahnen sich ihren Weg in die Baumkronen und pflücken händisch die grünen Zapfen. Gut 30 Kilo fasst ein Sammelbeutel, ehe er mit einem Warnruf zu Boden geworfen wird. Rund acht Tonnen der Zapfen wurden innerhalb einer Woche von den Baumspitzen gepflückt. Begleitet wurde die Ernte und der darauffolgende Abfüllvorgang von der städtischen Forstverwaltung Frau Bellof sowie Herrn Weil und Herrn Weber vom Forstamt Wetzlar, die den Vorgang überwachten und anschließend das Stammzertifikat für Vermehrungsgut ausstellten.

Das Ernten sei „mit Technik kaum zu verbessern“, so Josef Schlör, der mit seinem Familienunternehmen aus Wertheim die Zapfen verarbeitet. Dort werden die Zapfen auf natürliche Art und Weise getrocknet, wodurch Verpilzung und Schimmel vorgebeugt wird. Ist die Flüssigkeit zu einem bestimmten Anteil aus den Zapfen entwichen, zerfallen diese und ruhen erneut bis November – Dezember. Dadurch ist der Kern genügend ausgehärtet, um beim Dreschen nicht zu brechen. Die gewonnenen Samen, die ebenfalls zertifiziert und in einer Gendatenbank hinterlegt sind, werden von Baumschulen eingepflanzt und finden damit ihren Weg zurück in den Waldlebenszyklus.


Wichtiger Hinweis der Stadtwerke Aßlar

Werden Wasserleitungen längere Zeit nicht benutzt können dort Bakterien, zum Beispiel Legionellen, wachsen und die Gesundheit von Menschen stark gefährden.

Durch die „Corona-Pandemie“ sind bzw. waren derzeit viele Geschäfte, Unternehmen und öffentliche Gebäude geschlossen. Hier wurde kein oder nur sehr wenig Wasser entnommen. Dies erhöht die Gefahr einer Verkeimung der Hausinstallation. Die in den nächsten Wochen steigenden Außentemperaturen werden dies weiter begünstigen.

Wir empfehlen Ihnen, mindestens alle drei Tage Wasser aus den Leitungen zu entnehmen und somit einen Austausch herbeizuführen. Dadurch wird eine Stagnation des Wassers in den Rohren verhindert.

Sollte dies nicht möglich sein, sollten die Leitungen bei Wiederinbetriebnahme einige Minuten gründlich durchgespült werden.

Ausführliche Informationen zu Trinkwasser-Installationen bei nicht genutzten Gebäuden finden Sie auch unter dem vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) bereitgestellten Dokument.


DVGW Hinweis

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) informiert:

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill rechnet mit einem verstärkten Aufkommen an Abfällen, die mit Coronaviren kontaminiert sind oder sein könnten. Außer in den Einrichtungen des Gesundheitsdienstes fallen diese in allen Haushalten an, in denen Infizierte in häuslicher Quarantäne leben. Hier kommt den Bürgern eine wichtige Rolle zu. Auf Empfehlung der hessischen Landesregierung sind in Quarantäne-Haushalten folgende Regeln einzuhalten:

  • Sämtliche Rest- und Bioabfälle, die kontaminiert sein könnten, sollten in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und dann über die Restabfalltonne entsorgt werden. Die Abfallsäcke sollten fest verknotet oder zugebunden werden. Bitte keine losen Taschentücher oder ähnliches in die Restabfalltonne werfen.
  • Bei der Getrenntsammlung von Altpapier und Leichtverpackungen (Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass möglichst drei Tage vor dem Abholtermin keine weiteren Abfälle eingefüllt werden. An diesen könnten noch Viren anhaften.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Auch eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

„Es ist jetzt wichtig, dass die Mitarbeiter der Abfallentsorgungseinrichtungen sowie das Personal der Abfallsammelfahrzeuge einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden“, erklärt der 1. Betriebsleiter der Abfallwirtschaft Lahn-Dill, Frank Dworaczek. Denn in Zeiten von Corona ist eine geordnete Abfallentsorgung insbesondere aus hygienischen, derzeit gar seuchenhygienischen Gründen ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren der Infrastruktur.

Mehr Informationen zur Abfallentsorgung im Lahn-Dill-Kreis gibt es unter www.awld.de.