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Asslar aktuell (2021)

Das regelmäßige Programm im KuBa - wir stellen es vor

Wir wollen jetzt und in den kommenden Wochen an dieser Stelle einzelne Service- und Beratungsangebote vorstellen, die im KuBa angeboten werden. Heute:

„Erziehungs- und Beratungsstelle Lahn-Dill-Kreis“

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Lahn-Dill-Kreises bietet z. B. Beratung in allen familiären Erziehungs-, Beziehungs- und Konfliktfragen an. Außerdem können sich Eltern auch zu Entwicklungsthemen ihres Kindes informieren. Ebenso finden Eltern Raum und Unterstützung bei Fragen und Konflikten, die durch die aktuell notwendigen Infektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Cornona-Pandemie entstehen.

Das Angebot ist für Eltern, Kinder und Jugendliche kostenfrei. Für die angebotenen Termine im KuBa muss jedoch ein persönliches Gespräch unter 06441 209882 vereinbart werden.


Hessentagsfestzug 2022 in Haiger

Am Sonntag, 19. Juni 2022 findet mit dem Hessentagsfestzug unter dem Motto „Von Freunden umgeben“ einer der Höhepunkte des Hessentages in Haiger statt.
Nicht nur Menschen vor Ort, sondern auch tausende Zuschauer an den Fernsehgeräten verfolgen dieses wundervolle Spektakel in (fast) jedem Jahr.

Zwölf Gruppen werden unseren Landkreis beim Hessentagsfestzug vertreten dürfen, wobei Musikgruppen besonders erwünscht sind.
Die Abteilung für den ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises ruft nun Vereine und andere Interessierte dazu auf, sich für die Teilnahme zu bewerben.
Jeder teilnehmenden Gruppe wird nach dem Hessentag eine Teilnehmerpauschale ausgezahlt. Sie beträgt für Motivwagen inkl. Begleitung 150,00 € und für Fuß- und Trachtengruppen sowie für Musikgruppen 200,00 €. Die Übernahme von Fahrtkosten durch das Land bzw. die Stadt Haiger ist nicht möglich.

Bis Freitag, 18. Februar 2022, können die Bewerbungsunterlagen bei der Stadtverwaltung Aßlar, Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mühlgrabentr. 1, 35614 Aßlar angefordert werden. Auch per E-Mail (pressestelle@asslar.de) oder telefonisch (06441 803-74).
Geben Sie dabei bitte eine vollständige Post- oder E-Mail-Adresse an, an die wir die Unterlagen schicken können.


Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Im benachbarten Westerwaldkreis wurde an mehreren Seen das hochansteckende Vogelgrippevirus H5 (HPAIV H5) nachgewiesen. Die Gefahr einer Übertragung auf Geflügelbestände durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln ist als hoch einzustufen. Deshalb werden zeitnah Handelseinschränkungen und ein Ausstellungsverbot für Geflügel im gesamten Lahn-Dill-Kreis ausgesprochen.

Des Weiteren ist es jetzt für alle Geflügelhalterinnen und -halter enorm wichtig, Vorbereitungen zum Schutz der eigenen Geflügelbestände zu treffen. Auch wenn derzeit noch keine Pflicht zur Aufstallung des Geflügels besteht, weist das Kreis-Veterinäramt alle Geflügelhalterinnen und -halter schon jetzt eindringlich darauf hin, mögliche Lösungen für eine im Laufe des Winters eventuell notwendig werdende Aufstallungspflicht zu durchdenken und zu planen. Dies gilt insbesondere für Enten- und Gänsevögel, sowie mobile Hühnerhaltungen.

Die Biosicherheit in den Geflügelhaltungen ist die beste Maßnahme, die Geflügelpest von den eigenen Tieren fern zu halten. Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln müssen unbedingt verhindert werden. Das Friedrich-Löffler-Institut hat hierzu eine Checkliste veröffentlicht. Diese ist zu finden unter https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Zudem sollten Tierhalterinnen und -halter ihre Hausgeflügelbestände regelmäßig kontrollieren und Auffälligkeiten, wie beispielsweise Atemnot, Durchfall oder erhöhte Sterblichkeit, zeitnah dem Fachdienst Veterinärwesen des Lahn-Dill-Kreises melden. Erreichbar ist dieser unter der Rufnummer 06441 407-7711 oder per E-Mail über veterinaeramt@lahn-dill-kreis.de.

„Im vergangenen Jahr konnten alle Hausgeflügelbestände erfolgreich geschützt werden, insbesondere auch durch das umsichtige Handeln der Geflügelhalter. Deswegen ist es für alle Geflügelhalter, auch Hobbyhalter, unabdingbar, selbst Vorbereitungen hinsichtlich der Biosicherheit einzuleiten“, so der Erste Kreisbeigeordnete Roland Esch.

Beim Fund toter Wasservögel ist es ausreichend, diese mit Einmalhandschuhen aufzusammeln und in einem Müllbeutel zu deponieren. Anschließend sollte eine gründliche Reinigung der Hände erfolgen und die Behörde informiert werden. Das Kreis-Veterinäramt wird eine Untersuchung der Wasservögel veranlassen. Da Singvögel in der Regel die Geflügelpest nicht verbreiten, können tot aufgefundene Singvögel über den Müll entsorgt werden.

Hintergrund
Die für Geflügel sehr ansteckende aviäre Influenza der Subtypen H5 und H7, auch Geflügelpest genannt, ist eine Tierseuche, die bei gehaltenen Vögeln und Wildvögeln nach teilweise schweren Krankheitsverläufen zu massenhaftem Verenden führen kann. Als natürliches Reservoir für Geflügelpestviren gelten Wildvögel, insbesondere Wasservögel, die den Erreger auch während des Vogelzugs über weite Strecken verbreiten können.


KOMPASS Sicherheitsinitiative:

Nicht unbekannt ist der Diebstahl von Fahrzeugen, bei denen durch die Täter vermutlich das sogenannte „Keyless-Go-System“ ausgenutzt wird. Die Täter fangen dabei die Funkwellen zwischen Fahrzeugschlüssel und PKW mit einem technischen Gerät ab und können so binnen Sekunden die Fahrzeuge entwenden.

Aktuell registriert die Polizei verstärkt den Diebstahl von PKW, bei dem die Täter vermutlich auf diese Weise vorgehen.

Um Ihr Fahrzeug vor einem Diebstahl zu schützen, empfiehlt die Polizei:

  • Nutzen Sie eine Garage als Abstellort für Ihren PKW, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben.
  • Bewahren Sie den Autoschlüssel möglichst weit entfernt vom Abstellort des Fahrzeuges auf – also nicht direkt an der Tür hinter der Haustür.
  • Nutzen Sie einen Schlüsseltresor aus Metall oder ein spezielles Schlüsselmäppchen mit einer Sicherheitsfolie, die eine Abstrahlung der Funkwellen verhindert.

Sollten Sie zufällig den Diebstahl eines Fahrzeuges beobachten:

  • Informieren Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110.
  • Schildern Sie der Polizei Ihre Beobachtungen aus sicherer Entfernung.
  • Prägen Sie sich so viele Details wie möglich ein und teilen Sie diese der Polizei mit.


KuBa - Kultur im Backhaus

Im Folgenden finden Sie den Veranstaltungskalender Dezember 2021 für das KuBa (Kultur im Backhaus).


Veranstaltungsplan Dezember 2021

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) informiert:

Die Deutsche Post hat im Auftrag der Abfallwirtschaft Lahn-Dill, Eigenbetrieb des Lahn-Dill-Kreises, mit der Verteilung der Abfallkalender 2022 für den Lahn-Dill-Kreis (ohne Stadt Wetzlar) begonnen.
Wie gewohnt finden sich auf dem Plan alle Abfuhrtermine für die graue, braune und blaue Tonne. Außerdem sind die Termine für die Gelben Tonnen des Dualen Systems Deutschland (DSD) aufgeführt, für deren Leerung das Unternehmen Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen in Solms (Tel. 0800 1015860) verantwortlich ist.
Ergänzt wird der handliche Helfer im DIN A4-Format durch die Standorte und Termine des Schadstoffmobiles sowie wichtige Telefonnummern, Adressen und Öffnungszeiten

Alle Termine schon jetzt online

Auf den Internetseiten der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (www.awld.de) sowie in der AWLD-App sind die Abfuhrtermine für das Jahr 2022 bereits jetzt abrufbar. Wie üblich sind auch Terminerinnerungen per E-Mail oder direkt auf das Smartphone möglich.


Die Autobahn GmbH des Bundes informiert:

Die Autobahn Westfalen investiert in die Zukunft der A45: An vier Brücken auf einer Strecke von 20 Kilometern beginnen jetzt die Arbeiten zum Ersatzneubau. Vier Bauwerke mit einer Gesamtlänge von 850 Metern sollen in den kommenden sechs Jahren fertiggestellt werden und sind dann bereits für den geplanten sechsspurigen Ausbau vorbereitet.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben heute Steffen Bilger (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Staatssekretär Jens Deutschendorf (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), Anne Rethmann (Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes) und Elfriede Sauerwein-Braksiek (Direktorin Autobahn GmbH des Bundes - Niederlassung Westfalen), die Bauarbeiten für die Ersatzneubauten der Talbrücken Bornbach, Bechlingen, Heubach und Volkersbach eingeleitet.

Bei zwei Baumaßnahmen ist der Ausbau der Strecke auf sechs Fahrstreifen auf einer Länge von jeweils rund 2,5 Kilometern inbegriffen. Steffen Bilger: „Wir stärken mit dem Ausbau und dem Ersatz der Brücken nicht nur die Infrastruktur der Region, sondern machen auch beim Ausbau der wichtigen Nord-Süd-Achse A45 einen großen Schritt nach vorn.“

Die vier Talbrücken Bornbach, Bechlingen, Heubach und Volkersbach sind vier von insgesamt 60 Brücken zwischen Dortmund und Gießen. Sie liegen im nördlichen Hessen entlang der A45 zwischen der Anschlussstelle Herborn und dem Wetzlarer Kreuz. Wegen vielfältiger und nicht behebbarer Schwächen müssen diese vier Talbrücken durch leistungsfähige Neubauten ersetzt werden. Vor allem der in der Vergangenheit stark angewachsene Schwerlastverkehr setzt den Bauwerken zu. Täglich befahren rund 61.000 Fahrzeuge den beschriebenen Streckenabschnitt. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei derzeit rund 18 Prozent. Er soll laut Prognose für 2030 auf rund 23 Prozent ansteigen.

„Ersatz von Brücken ist eine der Hauptaufgaben für die Zukunft"

„Der Neubau der Talbrücken ist ein wichtiger Baustein zum Erhalt der Leistungsfähigkeit der Infrastruktur, hier der A45. Der wirtschaftliche Ersatz von abgängigen Brücken ist deshalb eine der Hauptaufgaben, um die Autobahnen zukunftsfähig zu machen“, so Anne Rethmann. Und Jens Deutschendorf ergänzte: „Im Transitland Hessen kreuzen sich nationale und internationale Verkehrsströme. Daher ist es von größter Bedeutung, unsere Infrastruktur zuverlässig und leistungsfähig zu halten. Die Erneuerung der Brücken an der A45 ist ein Beitrag dazu.“

Alle vier Brücken bestehen aus je zwei Teilbauwerken, die in zwei Bauphasen rückgebaut und neu errichtet werden. „Dabei gilt unsere Prämisse, jederzeit dem Verkehr vier Fahrspuren zur Verfügung zu stellen“, betonte Elfriede Sauerwein-Braksiek. Bei allen Bauwerken ist die gleiche Vorgehensweise angedacht: In der ersten Phase werden die Teilbauwerke in Fahrtrichtung Aschaffenburg abgebrochen und neu gebaut. In der zweiten Phase erfolgen dann Abbruch und Ersatzneubau der zweiten Brückenhälften in Fahrtrichtung Dortmund.

Belastungen für den Autoverkehr deutlich reduzieren

Im April 2026 wird die Talbrücke Heubach die erste fertiggestellte Talbrücke sein. Es folgen die Talbrücken Bornbach und Bechlingen, ehe die Talbrücke Volkersbach im Oktober 2027 die Gesamtbaumaßnahme der vier Brücken abschließt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 214 Millionen Euro (Heubach: 30 Mio. Euro; Volkersbach: 77 Mio. Euro; Bornbach/Bechlingen: 107 Mio. Euro). Fünf Talbrücken sind im hessischen Teil der Niederlassung Westfalen bereits fertiggestellt; derzeit befinden sich zwei weitere Brücken (Kalteiche, Onsbach) im Bau.

Und für alle Brücken im Bereich der Niederlassung Westfalen gilt: „Innovation ist unser Rezept, um unsere Autobahnen nicht nur sicherer und komfortabler zu machen, sondern auch nachhaltiger und im Einklang mit der Natur zu bauen. Kurz gesagt: Wir arbeiten an der leistungsfähigen Autobahn von morgen“, sagte Sauerwein-Braksiek. Bei zahlreichen anspruchsvollen Bauprojekten kommen bereits innovative Methoden des Baustellenmanagements und der Verkehrslenkung sowie modernste Konstruktionsverfahren zum Einsatz. Das kurzfristige Ziel sei immer: Bauzeiten effektiv verkürzen, Straßen schneller wieder freigeben und damit die Belastungen für den Autoverkehr deutlich reduzieren.

Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen

Brückenbau und vor allem der Streckenausbau auf sechs Fahrstreifen bedeutet daher nicht nur, die Bauwerke selbst zu errichten und die Autobahn zu verbreitern – für alle Eingriffe in die Natur muss ein Ausgleich geschaffen werden. Das gilt auch, wenn für die Maßnahmen zusätzlich Baustraßen angelegt werden müssen, die später wieder zurückgebaut werden.

Wichtig dabei ist, dass neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen funktionieren müssen, bevor mit dem Bau begonnen wird. So wird für Fledermäuse ein neues Zuhause geschaffen, und auch Haselmäuse, Schlingnattern und Zauneidechsen – alles geschützte Arten – sind im Blick der Autobahnbauer. „Das Thema Ökologie hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, sagte Sauerwein-Braksiek. „Wir arbeiten dabei eng mit den Behörden und Verbänden des Naturschutzes zusammen, wenn es zum Beispiel um die Umsiedlung von Fledermäusen oder der Schaffung von Brutplätzen für Wanderfalken an unseren Brücken geht.“


Das Ordnungsamt der Stadt Aßlar bittet um Hinweise

Wilde Müllkippen in der Gemarkung Aßlar und Oberlemp entdeckt

Illegale Entsorgung von Kunststoffmüll, Resten von Renovierungsarbeiten sowie einer Gasflasche

Am 22. November 2021 wurden in der Gemarkung Aßlar am Feldwirtschaftsweg an der A45, Höhe der Bornbachtalbrücke Säcke gefüllt mit Kunststoffmüll, Dämmmaterial sowie Resten von Renovierungsarbeiten vorgefunden.

Ebenso wurde in der Gemarkung Oberlemp, an der L3376 Bechlingen Fahrtrichtung Oberlemp, am Waldrand eine mit Acetylengas gefüllte Gasflasche von Unbekannten illegal entsorgt.

Derartige Entsorgungen schaden unserem Naturhaushalt und stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit hohen Bußgeldern geahndet werden können. Der Stadtverwaltung und damit der Allgemeinheit entstehen durch die wilden Ablagerungen jährlich hohe Mehrbelastungen, die vermieden werden könnten.

Wer Hinweise zu den Verursachern oder der Herkunft der Ablagerung machen kann, wird gebeten sich mit dem Ordnungsamt der Stadt Aßlar unter der Rufnummer 06441 803-18 oder der -15 in Verbindung zu setzen. Durch aktive Mithilfe können Sie uns bei der Ermittlung der Verursacher unterstützen.

Magistrat der Stadt Aßlar
-Sicherheit & Ordnung-

gez. Kroner


Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) informiert:

Seit Anfang des Jahres gibt es im Lahn-Dill-Kreis die Gelben Tonnen. Fragen zur Leerung oder Aufstellung der Behälter gibt es nach wie vor viele.
Dafür hat das zuständige Unternehmen Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen ein Kontaktformular online gestellt, das die stark beanspruchte Service-Hotline (Tel. 0800 1015860) entlasten und ergänzen soll. Ob Neubestellung oder Nichtleerung – online können Bürger ihre Anliegen schnell und unkompliziert dem Entsorger mitteilen.
Das Formular gibt es auf www.knettenbrech-gurdulic.de und ist ab sofort auch über die Homepage der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (www.awld.de) verlinkt. Außerdem können Nutzer der AWLD-App das Kontaktformular über ihre App aufrufen.

In diesem Zusammenhang weist die Abfallwirtschaft Lahn-Dill, ein Eigenbetrieb des Lahn-Dill-Kreises, erneut darauf hin, dass sie selbst nicht zuständig ist für die Leerung der Gelben Tonnen. Knettenbrech + Gurdulic werden vom Dualen System (Grüner Punkt) mit der Sammlung der Verkaufsverpackungen beauftragt.


Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises warnt alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises vor angeblichen Inkassoschreiben der „Pro Collect AG“. Bei den in den Schreiben geforderten Einzugsermächtigungen handelt es sich um Betrugsversuche. Die Firma existiert nicht und deren angebliche Adresse in Köln ist weder im Handelsregister, noch im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen.

„Wer solch ein Schreiben erhält, sollte keinesfalls eine Einzugsermächtigung für ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen geschweige denn Beträge an die Scheinfirmen überweisen,“ verdeutlicht Landrat Wolfgang Schuster.

Ein weiteres Indiz, dass es sich bei dem Inkassoschreiben um eine betrügerische Masche handelt, sind ausländische Bankverbindungen, auf die die angebliche Forderung überwiesen werden soll. Eine ausländische Bankverbindung erkennt man an den ersten beiden Buchstaben der IBAN, die als Länderkennung dient.

Bei Erhalt eines verdächtigen Schreibens empfiehlt die Kreisverwaltung, eine Internet-Recherche anzustellen. Die Verbraucherzentralen und der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. führen entsprechende Warnungen vor unseriösen oder erfundenen Firmen. Ohne vorherige Überprüfung sollten keine Bankverbindungen angegeben oder Geld überwiesen werden.

Weitere Informationen zum Thema sind beim Bundesverband Deutsche Inkasso-Unternehmen e.V. unter www.inkasso.de zu finden. Für Fragen steht Melisa Acar von der Abteilung für Ordnungs- und Gewerberecht des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-2435 oder per E-Mail unter melisa.acar@lahn-dill-kreis.de zur Verfügung.


Stellenausschreibung

Im Betriebshof der Stadt Aßlar sind ab sofort zwei bis zum 31.03.2022 befristete Stellen als

Kommunalarbeiter (m/w/d)

zu besetzen.

Der Bewerber (m/w/d) sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • idealerweise eine abgeschlossene Berufsausbildung in einer gärtnerischen Ausbildung als Landschaftsgärtner oder Friedhofgärtner
  • Bereitschaft für körperliche Tätigkeiten im Außenbereich speziell im Winter
  • Bereitschaft für Winterdienst, auch an Wochenenden und Feiertagen
  • Erledigung aller Arbeiten die auf dem Betriebshof anfallen
  • Teamfähigkeit
  • Führerschein der Klasse C1E
  • sicherer Umgang mit Fahrzeugen und Maschinen

Die Vergütung erfolgt nach TVöD.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte elektronisch an personalamt@asslar.de oder in Papierform an den Magistrat der Stadt Aßlar, Mühlgrabenstr. 1, 35614 Aßlar.
Bitte reichen Sie in den Bewerbungsunterlagen nur Kopien ein, da es uns aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist, Ihre Bewerbungsunterlagen zurückzusenden.


Das Ordnungsamt der Stadt Aßlar bittet um Hinweise

Illegale Ablagerung von Glaswolle in der freien Natur

Die Zahl und der Umfang von illegalen Müllablagerungen in der freien Landschaft haben leider nicht abgenommen.

In der Gemarkung Aßlar wurden am Freitag, den 05.11.2021 an der Hanglage zur Dill, ggü. des Festplatzes zwei Big-Bags gefüllt mit Dämmmaterialien (Glaswolle) von Mitarbeitern des Ordnungsamtes vorgefunden. Diese wurden von den Umweltsündern scheinbar rücksichtslos den Hang hinuntergeworfen und landeten in der Dill. Neben den Big-Bags wurde auch vereinzelt Kunststoffmüll vorgefunden.

Auch haben aufmerksame Mitbürger am Samstag, den 06.11.2021 an der Nordtangente in Aßlar am Feldwirtschaftsweg (an der „Hohen Warte“) im Bereich der zweiten Gabelung zwei mit Glaswolle gefüllte Big-Bags entdeckt.

Mineralfaserabfälle, wozu auch Glaswolle zählt, gehören zu den sogenannten „gefährlichen Abfällen“ und sind als Sondermüll einzustufen. Jeder Besitzer ist verpflichtet, solche Sonderabfälle über ein dafür zugelassenes Entsorgungsunternehmen zu entsorgen. Die illegale Entsorgung von Dämmmaterial kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

Die Polizei hat bereits eine Anzeige aufgenommen. Da die mit Glaswolle gefüllten Big-Bags teils in der Dill lagen, wird hier auch wegen Gewässerverunreinigung ermittelt.

Wer Hinweise zum Verursacher oder der Herkunft der Ablagerung machen kann wird gebeten, sich mit dem Ordnungsamt der Stadt Aßlar unter der Rufnummer 06441 803-52 oder -15 in Verbindung zu setzen. Durch aktive Mithilfe können Sie uns bei der Ermittlung der Verursacher unterstützen.

Magistrat der Stadt Aßlar
-Sicherheit & Ordnung-

gez. Kroner


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