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1250 Jahre Werdorf

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Ohne Sortierung, ohne Worte: einfach herrliche Fotos, die die tollen Eindrücke widerspiegeln, die das Festwochenende am 4. und 5. Juni hinterlassen haben.

Grandioses Jubiläum in Werdorf

Fröhlich, friedlich, familiär - so wurde am Pfingstwochenende der 1250. Geburtstag von Werdorf gefeiert. Alle Anstrengungen, Mühe und Arbeit im Vorfeld haben sich gelohnt und alle Festbesucher konnten zum guten Schluss den Wahlspruch der "Hoingker" bestätigen: "Werdorf ist ein Gefühl".

Weit aus der Region reisten Gäste an, durch die Partnerschaftsfeierlichkeiten am Freitag gab es sogar internationalen Besuch - wie viele Tausend es waren, kann keiner sagen.
Viel Lob gab es für die lockere, gemütliche Stimmung und das abwechslungsreiche wie vielfältige Programm für Groß und Klein.
Das idyllische Ambiente des "Festplatzes" rund um den Ortskern mit Schloss, Kirche und Backhaus lieferte das Geburtstagskind persönlich.

Schon bei der Eröffnung am Samstagnachmittag herrschte beste Stimmung und bevor Bürgermeister Christian Schwarz zum Holzhammer für den obligatorischen Bieranstich griff, gab es erst einmal ein umfängliches Dankeschön: "Die Vorbereitung war vorbildlich und hat von ersten Gesprächen in 2019, über den kontinuierlichen Austausch trotz Pandemie, bis in die heiße Phase in Zusammenarbeit von Stadt und Bürgern Hand in Hand klasse funktioniert!"
Ohne den Heimatverein um Alexander Kleber sei das Fest nicht möglich gewesen und seitens der Stadt wurde Kersten Becker vom Kulturamt genannt, wie auch der Betriebshof mit Markus Löll und Ordnungsamtsleiter Timo Dietermann und sein Team.
"Total Klasse" fand auch Ortsvorsteher Birger Hahn die Kooperation und ergänzte die "Macher" um Michael Esser, bei dem die Fäden in Werdorf zusammenliefen, mit Mario Bernhardt und Sebastian Neubauer als Unterstützer und dankte allen Vereinen und Werdorfern für ihr außerordentliches Engagement.
"Ihr habt einen guten Job gemacht", lobte auch Ehrenbürgermeister Roland Esch.

Und nach einem zünftigen "O'zapft is" vom Bürgermeister konnte es dann endlich los gehen.
Nachdem zunächst große und kleine Werdorfer auf der Bühne für Kurzweil sorgten und der Obst- und Gartenbauverein im Schlosskeller mit Backhauskuchen und Kaffee verwöhnte, öffneten Weindorf und Biergarten und die Abendgäste liefen ein.

Auch bei der Auswahl der Bands und Kapellen zeigte sich das gute Händchen der Organisatoren. Wer Mega-Party wollte feierte auf dem Schulhof mit Mission:2Party und Circle, dicht an dicht standen die Gäste auch am Backhaus bei Mandowar und den Prom Queens und richtig zünftig war es im Festzelt am Schloss mit den Münchholzhäusern.
Die laue Sommernacht passte überall dazu und wurde in vollen Zügen genossen.

Der ökumenische Gottesdienst läutete am Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes einen weiteren harmonischen Festtag ein.
Der Handwerker- und Krämermarkt hatte eine Menge zu bieten, im Schlossgarten konnte man sich ein Päuschen gönnen, im Festzelt war Matinee mit der Werdorfer Blasmusik und dem Spielmannszug angesagt und später spielten die Kirbachtaler zum Frühschoppen.
Müßig, alles aufzuzählen, denn zusammen mit den Spielen für Kinder, dem Heimatmuseum, den Kirchenführungen und Kettensägenschnitzer Georg Maurus, der aus einem mächtigen Baumstamm einen der Schlosstürme sägte, aus dem Ehrenmuseumswart Friedel Abel herausschaute, ergab sich ein buntes Bild.
Lecker auch die Klemmkuchen, die der Heimatverein aus Jüterbog zu bieten hatte.

"Es ist einfach grandios! Wir wurden überrannt, hatten von allem nicht genug und konnten trotzdem alles bewältigen", schwärmte Birger Hahn am Sonntagnachmittag.
Zufriedene, wenn nicht selige Gesichter bei allen Protagonisten gab es allenthalben, jeder Helfer war mit Feuereifer dabei und nirgends eine Spur von Hektik. Der Wunsch endlich mal wieder gemeinsam zu feiern, traf auf einen perfekten Rahmen - sogar das Wetter machte mit und setzte mit dem Abendläuten am Sonntag nur einen nassen Schlusspunkt.
"Es war einfach rundum genial und wundervoll gelungen ein grandioses Wochenende", zog auch ein strahlender Christian Schwarz ein erstes Resümee.

(Text und Bilder: Heike Pöllmitz)

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