Stadt Aßlar

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So., 24.07.2016
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Über Aßlar


Königshalle des Kloster Lorsch


Der Backhausplatz mit Steg, Laufbrunnen und Brandweiher


Evangelische Kirche in Aßlar


Katholische Kirche "Christ König"


Der Solmser Hof


Der Hof zu Klein-Altenstädten


Die alte Schule in der Hohlstraße

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Geschichte

Aßlar, eine noch junge Stadt - die Verleihung der Stadtrechte erfolgte am 16.11.1978 - liegt an den Ausläufern des Westerwaldes; dort, wo die Dill nach wenigen Kilometern in die Lahn mündet.

Aber der Ort ist viel älter; sein Name wird im Jahre 783 durch eine Schenkungsurkunde erstmals im Lorscher Codex erwähnt.

Wie viele andere Ortschaften entwickelte sich Aßlar aus einigen großen Höfen, gelegen an den Bachläufen, über die Industrialisierung vor dem 1. Weltkrieg zu einer Größe von ca. 5.000 Einwohnern, wobei es immer mit dem am jenseitigen Dillufer gelegenen Ortsteil Klein-Altenstädten eine Gemeinde bildete. Mit der Aufnahme von ca. 1.500 Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg und der Eingliederung der Gemeinden Bechlingen, Berghausen, Bermoll, Oberlemp und Werdorf mit Abschluss der Gebietsreform 1977 erreichte Aßlar seine jetzige Größe von 4.396 ha und 13.739 Einwohnern (Stand 31.12.2015).

Die Genehmigung zur Führung eines Wappens und einer Flagge erhielt der Ort in den Jahren 1959 bzw. 1960 durch die Hessische Landesregierung. Farben und Heraldik des Wappens sind weitestgehend zurückzuführen auf die Grafen von Solms und die Herren von Bicken (Löwe und Raute), die während des gesamten Mittelalters das Leben in unserer Gemarkung bestimmten. Die Haselnuss im oberen Teil des Wappens weist auf die Auslegung der Entstehung des Ortsnamens hin, nämlich “Haselare”. So nannte man in frühgeschichtlicher Zeit eine mit Haselruten abgegrenzte heilige Stätte. Dieser wurde durch den Bau einer Kirche ein Denkmal gesetzt, die bis heute an gleicher Stelle überdauert hat und in dem allwöchentlich der ev. Gottesdienst gefeiert wird.

Die Weichen mit Kurs auf Europa wurden in Aßlar bereits 1966 durch die Verschwisterung mit der südfranzösischen Stadt St. Ambroix gestellt.
Eine innerdeutsche Partnerschaft besteht seit 1991 mit der Stadt Jüterbog in Brandenburg.

Für besondere Verdienste um Bürger und Gemeinwohl erhielt die Stadt am 19.08.1983 im Rahmen der Feierlichkeiten zur 1200-Jahr-Feier aus der Hand des Hessischen Ministerpräsidenten, damals Holger Börner, die “Freiherr-vom-Stein-Plakette”, die höchste Auszeichnung dieser Art des Landes Hessen.

Eine weitere große Ehre wurde der Stadt Aßlar im Oktober 2001 zuteil. Für das Engagement der Stadt auf dem Gebiet der Verständigung innerhalb Europas verlieh das Council of Europe (Conseil de l´Europe) der Stadt Aßlar die Europafahne.

Für alle, die Aßlars weitere Geschichte interessiert, hält die Stadtverwaltung das “Heimatbuch der Gemeinde Aßlar” zum Preis von 10,00 € bereit.