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St. Ambroix

Saint-Ambroix liegt am Rande der Cévennen, etwa 140 m über dem Meeresspiegel, am Ufer der Cèze, einem Nebenfluss der Rhône.

Von den ca. 3.500 Einwohnern lebt der größte Teil vom Handel und Handwerk. Viele Bewohner der Umgebung sowie viele Touristen aus aller Herren Länder beleben unsere Partnerstadt; besonders jedoch den jeden Dienstag stattfindenden Markt, dessen Ursprung auf das Jahr 1363 zurückgeht. Er ist mit seinen Ständen ein wahrer Anziehungspunkt. In dem Menschengewimmel hält man ein Schwätzchen, umarmt sich, tauscht die letzten Neuigkeiten aus und kauft ein: Fisch, Fleisch und Obst, Spezialitäten aus der Region wie Lavendelhonig, Ziegenkäse, Oliven, provenzalische Stoffe und Bekleidung in großer Auswahl.

Was kann es für einen Aßlarer Schöneres geben, als über den Markt in Saint-Ambroix zu bummeln und dort seine französischen Freunde zu treffen?

Das Stadtbild wird beherrscht von zwei Felsen: dem Dugas mit seiner Kapelle und seiner Opferstätte sowie dem Tour Gisquet. Von beiden hat man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, großen Gebäuden, die ehemals als Seidenspinnereien dienten, auf malerische Plätze und Boulevards sowie auf die großen Sportanlagen am Rande von Saint-Ambroix.

Jedes Jahr am 13. und 14. Juli, an dem das Fest der Stadt gefeiert wird, gelangt der Tour Guisquet zu besonderer Bedeutung. Zur Erinnerung an eine alte Sage schwebt ein "fliegender Ochse" vom Felsen in die Stadt. So nennt man Saint-Ambroix auch Cité des „Volo-Biòu“, die Stadt des fliegenden Ochsen.

Immer mehr Touristen schätzen die günstige Lage unserer Partnerstadt im Schnittpunkt von Mittelmeer, Cévennen und Rhônetal. So verweilen sie längere Zeit in Saint-Ambroix, wo sie nicht nur mehrere Campingplätze, sondern auch eine Vielzahl von Hotels finden, darunter sogar ein Schlosshotel.

Als Tagesausflüge bieten sich Ziele wie das Tal der Ardèche, der Pont du Gard, Carcassonne, die Camargue, Arles, Orange und natürlich Wetzlars Partnerstadt Avignon an.

Saint-Ambroix ist seit 1966 mit Aßlar sowie seit 2001 mit der italienischen Stadt Fossato di Vico verschwistert.
Seit Anbeginn pflegt die Deutsch-Französische Gesellschaft Aßlar (DFG) die Kontakte zu Saint-Ambroix und dem dortigen Comité des Jumelages. Dem Engagement der DFG ist es zu verdanken, dass die Partnerschaft mit Saint-Ambroix lebendig geblieben ist, dass viele Freundschaften angebahnt und gepflegt wurden. Durch viele Reisen nach Süd-frankreich ist das gegenseitige Verstehen gewachsen.

Weitere aktive Partnerschaften gibt es zwischen den Schulen, den Feuerwehren und den Handballern beider Städte. So feierte die Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar im Jahr 2010 das 30jährige Bestehen einer Partnerschaft mit dem Collège Saint-Joseph in Saint-Ambroix. Handballer aus Aßlar und Saint-Ambroix blicken 2016 auf eine 40jährige, intensive Freundschaft zurück.

Im Oktober 2016 werden Bürger aus Aßlar und Saint-Ambroix das 50jährige Bestehen der Städtepartnerschaft in Deutschland feiern.

Vorsitzende des Comité des Jumelages ist Odette Sovrano. Nach den Bürgermeistern Tuech, Dalverny, Dachicourt und Dugas, die stets engagiert unsere Städtepartner-schaft begleiteten, stand seit 2001 mit Marcel Tronc ein großer Freund Aßlars an der Spitze unserer südfranzösischen Part-nerstadt. Mit Bürgermeister Daniel Pialet, bereits seit vielen Jahren aktiv bei Partnerschaftsbegegnungen, fand die traditionsreiche Zusammenarbeit von 2009 bis 2014 ihre erfolgreiche Fortsetzung.
Im März 2014 trat Jean-Pierre de Faria das Erbe als Bürgermeister an.

 

KONTAKT:
Jean-Luc Bertrand
La Coste
F-30960 St. Jean de Valériscle
 

(Zusammenstellung und Text:
Hilde Kaps und Olaf Uhl)