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Partnerstädte

Bereits seit 1966 ist Aßlar (damals noch Gemeinde und ohne Ortsteile) mit der südfranzösischen Stadt Saint-Ambroix verschwistert.
Jahrelange Freundschaften zwischen Vereinen, Privatpersonen und Schulen schufen ein Verhältnis, das heute enger und lebendiger ist, als sich das sicherlich viele zu Beginn dieser internationalen Städtefreundschaft vorstellten. Die kulturellen Sehenswürdigkeiten, das warme französische Lebensgefühl, die herzlichen Menschen und auch die kulinarischen Spezialitäten machen unsere französische Schwester zu einem beliebten Ziel für Aßlarer.

1991 entstand eine weitere Partnerschaft, und zwar mit der brandenburgischen Stadt Jüterbog. Nach Jahrzehnten als Militärstandort russischer Einheiten in der DDR, blüht dort in den vergangenen Jahren die lange Kultur zwischen Kloster und Reformation wieder auf, denn wer die Geschichte Martin Luthers kennt, stößt dort unumgänglich auch auf Jüterbog. Eine wunderschöne Landschaft und gastfreundliche Menschen erwarteten die ersten Besucher aus Aßlar und haben bis heute eine wiederum enge Freundschaft zwischen Bürgern und Vereinen blühen lassen.

In 2016 feierten wir daher zwei große und großartige Jubiläen: 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Jüterbog und 50 Jahre mit Saint-Ambroix. Lebendige, gelebte und geschätzte Freundschaften, die ihre Spuren quer durch Europa hinterlassen haben.
Denn mit uns, den Menschen aus Aßlar, Jüterbog und St. Ambroix, feierten weitere Freunde und „Verwandte“, die im Laufe all dieser Jahre ebenfalls Teil unserer Gemeinschaft wurden. Längst sind nämlich auch die Partnerstädte unserer Partnerstädte, „Cousinen“ wie sie von uns liebevoll genannt werden, gerne gesehene Gäste in Aßlar. Und die Aßlarer natürlich auch dort.
Diese sind: Fossato di Vico (Italien, Region Umbrien – verschwistert mit Saint-Ambroix) und Waldbröl (Nordrhein-Westfalen – verschwistert mit Jüterbog).
Und sogar zu Waldbröls Partnerstädten, also unseren „Groß-Cousinen“ in Swiebodzice (Polen, Niederschlesien) und Witham (England, Essex) bestehen beste Kontakte.
Hinzu kommen noch unsere Freunde aus Borlänge (Schweden, Dalarnas län), die wir über eine Partnerschaft der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar kennenlernen durften.

Wenn wir also zusammenkommen, herrscht ein buntes Gewusel an Menschen und Sprachen. Es gibt viel Gelächter, Freudentränen und zum Teil neue, erstaunte Gesichter. Alte Geschichten werden zum hundertsten Male erzählt und neue Erlebnisse gemacht. Nicht zu vergessen, die erlesenen Köstlichkeiten, die aus allen Ländern gereicht werden.
Hier ist aus einer Idee Wirklichkeit geworden, wie sie schöner nicht sein könnte.

Gewürdigt wurden die guten und funktionierenden Beziehungen auch offiziell, als das „Council of Europe“ der Stadt Aßlar 1998 das Europadiplom und 2001 die Europafahne für „das große Engagement der Stadt auf dem Gebiet der Verständigung innerhalb Europas“ verliehen wurde. Hierauf sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aßlar besonders stolz.